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Ingolstadt (ots) –

Die COVID-19-Pandemie führte zu zunehmend einseitigen Beziehungen, sogenannte parasoziale Beziehungen, auch in Deutschland, wie eine aktuelle Kaspersky-Studie zeigt [1]. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) in Deutschland glaubt, mit Influencern, denen sie in Sozialen Medien folgen, befreundet sein zu können. Nahezu jeder Fünfte (17 Prozent) in Deutschland hat ihnen sogar bereits Privatnachrichten gesendet. Obwohl diese Art von Beziehungen größtenteils virtueller Natur bleiben, ist bereits nahezu die Hälfte (48 Prozent) der Nutzer in Deutschland bereits Influencern im echten Leben begegnet.

Während der Pandemie haben viele Menschen mehr Zeit Zuhause verbracht und sich vermehrt virtueller Gesellschaft zugewandt, um ihr verloren gegangenes Sozialleben zu kompensieren. Diese einseitigen digitalen Kontakte haben Auswirkungen auf das Leben vieler Social-Media-Nutzer. Nahezu 7 von 10 (in Deutschland 69 Prozent) bestätigen, Influencern in Bereichen wie Gesundheit, Hobbies, Style und News zu folgen. Knapp ein Drittel der Befragten in Deutschland (31 Prozent) geben an, auf Influencer-Content angewiesen zu sein und 14 Prozent fühlen eine Art Verlust, wenn die Interaktion mit Influencern fehlt.

Viele Nutzer haben unmittelbaren Kontakt mit Online-Influencern gesucht – meist über Kommentare unter deren Posts (oder mittels der Reaktionsfunktion auf Posts oder Stories (in Deutschland 29 Prozent).

Social Media als Schnittstelle zu anderen Menschen

Soziale Medien spielten während der Corona-Pandemie im Leben vieler Menschen eine wichtige Rolle. Nahezu zwei Drittel der Nutzer in Deutschland (56 Prozent) gaben an, dass Soziale Medien während der Pandemie eine wichtige Schnittstelle zu anderen Menschen für sie war. Die Zustimmung zu dieser Aussage war bei jungen Menschen zwischen 18 und 34 Jahren, die sich insbesondere zum Zwecke der Vernetzung auf soziale Medien verlassen, am höchsten. Erwähnenswert ist, dass über ein Drittel der Anwender in Deutschland (34 Prozent,) sagte, seit der Pandemie weniger tolerant gegenüber anderen Leuten auf sozialen Medien geworden zu sein.

Digitale Balance ist insbesondere in Krisenzeiten essenziell

„Obwohl mehr als ein Drittel der Befragten in Deutschland (39 Prozent) und die Hälfte weltweit (56 Prozent) seit mehr als einer Dekade auf sozialen Medien aktiv sind, versuchen noch viele Nutzer, eine Balance zwischen den positiven und negativen Aspekten der Social-Media-Nutzung zu finden“, betont David Emm, Principal Security Researcher bei Kaspersky. „Wir befinden uns in einer neuen Ära, in der virtuelle Beziehungen die Norm werden. Diese einseitigen Beziehungen können oft dazu führen, dass Menschen zu viel Privates auf sozialen Medien, im Versuch, diese Beziehungen voranzutreiben, teilen. Dies kann jedoch zu einer Vielzahl negativer und unvorhersehbarer Konsequenzen – wie Hacking und Phishing-Versuche sowie Doxing, Bullying oder Online Shaming führen. Die entsprechende Liste setzt sich fort. Es ist verständlich, dass Menschen, mit den ganzen Lockdowns, die wir alle innerhalb des vergangenen Jahres erdulden mussten, sich online- und parasozialen Beziehungen zuwenden, um Einsamkeit und Langeweile abzuwenden. Es ist jedoch auch wichtig, dass diese sich der Konsequenzen des übermäßigen Teilens ihres Privatlebens online bewusst sind, und eine gesündere digitale Balance finden.“

„Soziale Interaktion ist wichtig, aber sie muss sicher sein“, erklärt Emma Kenny, Psychologin und Gründerin der Social-Media-App für Gesundheit und Wohlbefinden, Appy. „Vor allem junge Menschen verbringen heutzutage viel Zeit online, diese Konnektivität kann positiv und weitreichend sein. Die Möglichkeit, während der Pandemie mit anderen in Kontakt zu treten, war für viele von uns absolut entscheidend, aber die richtige Balance ist der Schlüssel – insbesondere wenn es um parasoziale Beziehungen zu Influencern geht. Es ist wichtig, dass sich die Leute der Risiken bewusst sind und wissen, wie sie verantwortungsbewusst mit Influencern umgehen, damit sie die alle Vorteile der Sozialen Medien genießen und Fallstricke vermeiden können.“

[1] https://ots.de/7GihGo

Pressekontakt:

Berkeley Kommunikation GmbH
Sarah Schönhöffer
sarah.schoenheoffer@berkeleypr.com
Tel.: +49-89-7472-62-42
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