Black Friday 2020: Vom Shopping-Tag zum Shopping-Monat / Black Friday Preisstudie: Gute Schnäppchen schon vor dem Aktionstag möglich / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/22312 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Idealo Internet GmbH/idealo internet GmbH“

Berlin (ots) – Am Black Friday locken viele Händler*innen mit hohen Rabatten und scheinbar unschlagbaren Sonderangeboten. Damit gilt er seit einigen Jahren als der Schnäppchentag des Jahres. Doch ist der Black Friday wirklich der günstigste Tag im Jahr? Und wie viel können Verbraucher*innen tatsächlich sparen? Die Shopping- und Vergleichsplattform idealo hat die 50 nachfragestärksten Produktkategorien des Black Friday 2019 untersucht und die Preisentwicklung von über 2.200 Produkten von rund 950 Händler*innen analysiert[1].

Nur 8 Prozent Ersparnis am Black Friday

Laut einer Verbraucherumfrage von idealo unter 1.000 Online-Shopper*innen geht fast die Hälfte der Befragten (42 Prozent) davon aus, dass sie am vergangenen Black Friday durchschnittlich 11-20 Prozent gespart hat. Eine umfangreiche idealo Preisanalyse zeigt jedoch, dass die durchschnittliche Preisersparnis am Aktionstag 2019 bei lediglich 8 Prozent lag. Gerade einmal 320 (14 Prozent) der 2.237 untersuchten Produkte waren um mindestens 20 Prozent reduziert. Trotzdem bestätigen die Studienergebnisse, dass sich der Black Friday als Shoppingtag durchaus lohnen kann. Insgesamt waren 1.722 von 2.237 Produkten (77 Prozent) am Black Friday günstiger als im Vormonat. Dabei konnten Verbraucher*innen in den Kategorien PS4-Spiele (21 Prozent), Laufschuhe (17 Prozent) und Gamepads (16 Prozent) durchschnittlich am meisten Geld sparen.

Werden Preise vor dem Black Friday erhöht?

Oft wird angenommen, dass Händler*innen in den Wochen vor dem Black Friday die Preise erhöhen, um am Aktionstag mit besonders hohen Rabatten werben zu können. Die Black Friday Preisstudie von idealo bestätigt diese Annahme allerdings nicht. Vielmehr konnten in den untersuchten Kategorien drei unterschiedliche Preisentwicklungen beobachtet werden.

So sind beispielsweise die Preise in der Kategorie Fernseher bereits ab Anfang Oktober gesunken und nach einem Preissturz am Black Friday wieder auf ein Preisniveau von Anfang November gestiegen. In der Kategorie Notebooks konnten Verbraucher*innen immerhin schon ab November Geld sparen. Nach dem Black Friday sind die Preise der untersuchten Notebooks von weniger als 900 Euro am Aktionstag wieder auf über 1.000 Euro angestiegen. Ein weiterer Preistrend konnte zum Beispiel bei Gamepads beobachtet werden. Hier blieben die Preise vor und nach dem Black Friday auf einem konstanten Niveau. Lediglich kurz vor dem Black Friday gab es in dieser Produktkategorie einen geringen Preissturz.

Black Friday: Vom Shopping-Tag zum Shopping-Monat

Nicht bei allen Produktkategorien lohnt es sich, bis zum Black Friday zu warten. Schon in den Novemberwochen vor dem eigentlichen Aktionstag können Verbraucher*innen viele Schnäppchen machen – teilweise sogar bessere als am Black Friday selbst. Zwischen Anfang Oktober und Anfang Dezember 2019 waren zwar von den 50 gefragtesten Kategorien drei Viertel (76 Prozent) am Black Friday durchschnittlich am günstigsten, in zehn von 50 Kategorien (20 Prozent) konnten Online-Shopper*innen aber an einem anderen Tag im Oktober oder November vor dem Black Friday noch mehr sparen.

In der beliebtesten Black Friday Kategorie Smartphones gab es insgesamt acht Tage im November, an denen die Mobiltelefone durchschnittlich günstiger waren als am Black Friday selbst. Wer das „iPhone XS Space Grau“ Mitte November gekauft hat, konnte gegenüber dem Preis am Black Friday rund 50 Euro sparen – also nochmal sieben Prozent mehr. Ähnliche Trends lassen sich in der Produktgruppe Tablets erkennen. Hier war sogar eine Preisersparnis von nochmal 11 Prozent mehr möglich. Verbraucher*innen, die das „Galaxy Tab S5e 64GB WiFi“ Anfang November kauften, konnten gegenüber dem Preis am Black Friday rund 36 Euro sparen.

„Wer echte Schnäppchen machen möchte, sollte sich nicht auf den Black Friday versteifen, sondern die Preise der Wunschprodukte über einen längeren Zeitraum beobachten“, so Michael Stempin, Preisexperte bei idealo. Wie die Analyse der Vergleichsplattform bestätigt, gibt es zwar am Black Friday überdurchschnittlich viele Preisnachlässe, aber nicht alle Sonderangebote sind tatsächlich so gut wie sie scheinen. Oftmals berechnen Händler*innen ihre Rabatte auf Basis der Unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) anstatt den tatsächlichen Marktpreis als Referenzwert heranzuziehen, der häufig weit darunter liegt. „Möchte man trotzdem am Black Friday zuschlagen, ist es sinnvoll auch nach Produktvarianten Ausschau zu halten. Wer sich beispielsweise für ein bestimmtes Smartphone interessiert und hinsichtlich Farbe und Speichergröße flexibel bleibt, kann Geld sparen. Denn zwischen den verschiedenen Varianten gibt es durchaus preisliche Unterschiede“, sagt Stempin.

Weiterführende Informationen können Sie in unserem Magazinartikel (https://www.idealo.de/magazin/2020/10/13/black-friday-2020-umfrage/) nachlesen.

[1] Untersucht wurden insgesamt 2.237 Produkte aus den 50 beliebtesten Kategorien am Black Friday 2019 auf idealo.de. Zur Ermittlung der Ersparnis wurde auf Kategorie- und Produktebene die Differenz zwischen dem Median-Preis am Black Friday (29.11.2019) und dem Median-Preis im Oktober 2019 bzw. dem Median-Preis pro Tag im Zeitraum 1. Oktober bis 8. Dezember 2019 berechnet.

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