Jüngstes Berliner Start-up kümmert sich um die Verwaltung persönlicher Daten jetzt und nach unserem Tod / Die Ninebarc-Gründer: Cedric Horstmann, Hans Hosenfeld, Corey Ellis (v.l.n.r.) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/151140 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Ninebarc GmbH/Hunter Hullet“

Jüngstes Berliner Start-up kümmert sich um die Verwaltung persönlicher Daten jetzt und nach unserem Tod / Die Ninebarc-Gründer: Corey Ellis, Cedric Horstmann und Hans Hosenfeld (v.l.n.r.) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/151140 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe:
Jüngstes Berliner Start-up kümmert sich um die Verwaltung persönlicher Daten jetzt und nach unserem Tod / Die Ninebarc-Gründer: Corey Ellis, Cedric Horstmann und Hans Hosenfeld (v.l.n.r.) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/151140 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Ninebarc GmbH/Hunter Hullet“

Berlin (ots) – Die Nutzung des Internets ist für uns so selbstverständlich geworden wie das Zähneputzen morgens oder das Anschnallen im Auto. Für Viele ist ein Leben ohne soziale Medien und dem Smartphone nicht mehr vorstellbar. Daten werden in der Cloud gespeichert, Verträge online abgeschlossen, Musikdateien und Videos gestreamt, auf Facebook oder ähnlichen Sozialen Medien werden Profile erstellt. Doch was geschieht mit unserem digitalen Fußabdruck, wenn wir aus dem Leben scheiden? Die Wenigsten denken über ihre digitalen Vermögenswerte wie Bilder, Passwörter fürs Online-Banking, Zahlungsdienste, eWallets oder Flugmeilen, Gaming Accounts bis hin zum Zeitungsabonnement nach. Können oder sollen diese Werte überhaupt vererbt werden?

Diese Frage beantwortet jetzt Berlins jüngstes Start-Up Unternehmen Ninebarc und hilft, den absoluten Kontrollverlust über die Daten nach dem Tod zu vermeiden.

„Niemand hat die Kraft, noch die Ruhe oder Nerven, sich nach dem Tod eines geliebten Menschen durch die AGB, gesetzlichen Bestimmungen oder juristischen Vorgaben zu wühlen, um endlich festzustellen, was geht oder was nicht geht. Hier wollen wir unterstützen und eine Möglichkeit bieten sich schon zu Lebzeiten einen Überblick zu verschaffen und selbstbestimmt seine Hinterbliebenen über seine Wünsche zu informieren“, erklärt Hans Hosenfeld, einer der drei Gründer von Ninebarc. Zusammen mit Cedric Horstmann und Corey Ellis kreierte er den postmortalen Datenschutz.

Auslöser war ein Todesfall im engsten Familienkreis. Der brachte die drei Jungunternehmer damals während des Studiums auf die Idee. „Mit der Digitalisierung speichern wir auch immer mehr Vermögenswerte digital, so dass ein verlorenes Passwort zum Öffnen des Laptops zum großen Problem werden kann. Es gab keine digitale Lösung, die zentral und einfach die Fragen der Planung beantwortet und die Hinterbliebenen im Fall der Fälle an die Hand nimmt“, beschreibt Cedric Horstmann, wie die Idee zu „Ninebarc“ entstanden ist. Und weiter: „Die wenigsten denken wie die Hinterbliebenen damit umgehen, wenn ihnen die notwendigen Informationen – sprich Passwörter – fehlen. Ein für alle Beteiligten unangenehmes Thema.“

Zwischenzeile: Digitale Vorsorge. Alles an einem Ort. Jederzeit und flexibel änderbar.

„Bei Interviews haben Nutzergruppen unseren Service öfter mit einer Pflanze, einem Baum und Wurzeln assoziiert. Da lag die Wahl des Namens Ninebarc nah, denn sie ist ein Rosengewächs, das sich insbesondere durch seine Widerstandsfähigkeit auszeichnet und dadurch unter den schwierigsten Bedingungen überleben kann“, beschreibt Corey Ellis, warum die Wahl auf gerade diese Pflanze mit dem ausgefallenen Namen fiel. Denn das sind die Werte, mit denen sich auch das junge Start-up identifizieren möchte.

Aber wie funktioniert Ninebarc? Die relevanten Daten werden ausschließlich auf deutschen Server verschlüsselt und nur so lange wie nötig gespeichert. Nichts geht über den Tod hinaus verloren. Cedric Horstmann: „Die Nutzer erstellen eigenständig eine digitale Liste auf www.ninebarc.de (http://www.ninebarc.de) aller Verträge/Abos, Zugangsdaten für Konten, Aktiendepots, Patientenverfügung, Organspende-Ausweis und was ihnen sonst noch wichtig ist.“ Dort legen sie auch fest, wer im Fall des Ablebens auf welche Informationen zugreifen kann. „Neben dem Nutzer selbst gibt es noch zwei wichtige Rollen auf der Plattform, die „Erben“, die den Zugang erhalten sollen und die Rolle der „Vertrauenspersonen“. Letztere hat die Aufgabe den Todesfall bei uns mit einer Sterbeurkunde oder einen Erbschein zu melden“, erklärt Cedric Horstmann weiter. Anschließend werden dann im Fall des Ablebens des Auftraggebers die benannten Personen benachrichtigt. Aber ohne einen Nachweis über dessen Tod kommen auch sie nicht an die Daten.

Über den Preis für die digitale Nachlassversorgung haben die drei Jungunternehmer lange nachgedacht. Corey Ellis: „Die ersten 1000 Nutzer können mit dem Code „MEINEVORSORGE“ Ninebarc 12 Monate kostenfrei testen. Danach kostet Ninebarc 2,95 EUR im Monat.“

„Selbst das Bundesjustizministerium empfiehlt in einer Studie aus dem Jahr 2019 eine private Vorsorge durch den Nutzer, da die uneinheitliche Praxis der Dienstanbieter zu Rechtsunsicherheiten führt. Zudem erleichtert die Vorsorge und Dokumentation über den Bestand der digital genutzten Dienste die Situation von Erben, Angehörigen und Stellvertreter“, so Hans Hosenfeld.

Inzwischen haben die Gründer auch bei Investoren gepunktet. Die SCHAUENBURG International Gruppe aus Mülheim und der Assekuranzmakler SÜDVERS aus Au bei Freiburg beteiligen sich an der Ninebarc GmbH. Florian Schauenburg, CEO der SCHAUENBURG International GmbH, sieht ein großes Potential für Unternehmer insbesondere im Bereich Family Equity, denn der Bundesgerichtshof hat 2018 für Rechtssicherheit gesorgt und über die Vererbbarkeit (Universalsukzession) des „Digitalen Nachlasses“ entschieden. „Der digitale Nachlass ist seitdem rechtlich genauso wie das Erbe von physischen Gegenständen zu behandeln. Das heißt: Alle Rechte und Pflichten eines Verstorbenen an Online-Diensten und auch seine Daten gehen auf die Erben über“, bestätigt Florian Schauenburg. „Durch die Investition in Ninebarc holen wir uns wertvollen Knowhow in die Gruppe und ergänzen unser Portfolio mit dem Schwerpunkt der Digitalisierung nachhaltig.“

Auch Florian Karle, Geschäftsführender Gesellschafter von SÜDVERS, ist sich mit dem Investment mehr als sicher. „Der digitale Nachlass ist die logische Konsequenz unserer immer digitaler werdenden Lebenswelten.“ „Ninebarc schafft hier mit einem hohen Datenschutzniveau einen ganz klaren Mehrwert für alle Menschen, denen ihre Erben und ihr Nachlass wichtig sind.“, ergänzt Nina Hartmann, Prokuristin und verantwortlich für Recht und Datenschutz bei SÜDVERS.

Jetzt digitale Vorsorge einfach in die eigene Hand nehmen und auf www.Ninebarc.de (http://www.Ninebarc.de) registrieren!

Über Ninebarc

Ninebarc aus Berlin ist der erste digitale Vorsorgedienstleister mit einem ganzheitlichen Ansatz. Nutzer können Online innerhalb weniger Minuten einen rechtskonformen Nachlassplan erstellen. Hierdurch wird sichergestellt, dass Angehörige Zugang zu allen wichtigen Informationen, relevanten Daten und Dokumenten sowie Accounts und Passwörter erhalten. Zum Leistungsportfolio gehört eine umfassende Planungsvorlage, eine individuell anpassbare Checkliste mit nutzerfreundlicher Führung sowie Dokumentenerstellung und -ablage, einfache Verwaltung, sicheres Teilen mit Angehörigen, Kontaktverwaltung inklusive Rollenverteilung, geprüfte Sicherheit und ein 24/7-Onlinezugriff auf den Nachlassplan und alle Daten. Weitere Information zu Ninebarc finden sich auf der Website www.ninebarc.de (http://www.ninebarc.de).

Pressekontakt:

Cedric A. Horstmann
Co-Founder & CEO
Mobile: +49 -173 8662 842
Mail: cedric@ninebarc.com
Ninebarc GmbH
c/o Spielfeld Digital Hub I Skalitzer Straße 85-86 | 10997 Berlin

Original-Content von: Ninebarc GmbH, übermittelt durch news aktuell

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